Kommunalpolitik
Solch
Eine
Problematische
Angelegenheit
"Da stand ich doch vergangenen Freitag vor unserem schönen denkmalgeschützen Rathaus.
Und was kam mir in den Sinn? Womöglich stehen da bald ähnliche Texte in den Fenstern wie bei Kaufhaus Schneider"
E-F
Seit Anfang Mai setzt die Stadt Mannheim eine Abwrackprämie für Fahrräder aus.
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200 Siemens-Mitarbeiter waren von der Ausgliederung aus der Siemens AG bedroht. Unzulängliche Informationen über die Ausgliederung in eine GmbH ermöglichten, dass der Betriebsrat von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen konnte. Ein Etappenerfolg - leider ist der Erhalt der Produktionsstätte noch nicht in trockenen Tüchern.
In ihrer Rede vor dem Stadtrat erinnert Michaela Taghi Aghdiri daran, dass die anstehenden Investitionen in Millionenhöhe in die Kinderbetreuung nicht nur einen Standortvorteil für Bruchsal erwirken, sondern dass 'jeder Euro, den wir für unsere Kinder ausgeben, die beste Anlage ist, die eine Stadt tätigen kann':
In einer Stellungnahme äußert sich der Untergrombacher Ortschaftsrat und ausgewiesene Bahn- bzw. ÖPNV-Kenner Horst Gringmuth zu unserem Beitrag vom 11.12.08: Stadtbahn durch Bruchsal? Bericht von der SPD-Informationsveranstaltung. Er hält städtebauliche Überlegungen bei der Planung der S2-Trasse nicht für vorrangig. Wichtig sei eine zuverlässige und ausreichende Anbindung an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr.
Die Arbeit der Stadträte ist oftmals Kärrnerarbeit und nicht selten ohne (vor allem für die Bürger) sichtbaren Erfolg, besonders wenn die Fraktionsmitglieder die harten Bänke der Opposition drücken.
Stadträtin Helga Langrock konnte durch beharrliches Nachhaken zumindest eine Klärung der Zuständigkeiten erreichen. Sie wollte nämlich wissen, wer für die unwirtlichen Zustände verantwortlich ist, die Reisende, die den Bruchsaler Bahnhof verlassen (welch ein Empfang!) bzw. eine Fahrt antreten wollen, antreffen.
Das Ganze begann mit diesem Schreiben...
Der Karlsruher Verkehrs-Verbund KVV will es, der Oberbürgermeister hat es bereits öffentlich abgenickt, aber der Chef-Stadtplaner der Stadt Bruchsal leidet: Die Stadtbahn (S 2) von Spöck kommend über Karlsdorf soll in Bruchsal „ausgeschleift“ werden und dann nach Forst über Hambrücken bis Oberhausen-Rheinhausen weitergeführt werden.
Der ÖPNV - eine Herzensangelegenheit der SPD:
Doch stellt sich die Frage: Ist die Führung einer Stadtbahnlinie durch Bruchsal knapp 500 m neben der DB-Trasse Heidelberg-Karlsruhe notwendig, und vor allen Dingen vorteilhaft für Bruchsal?
Eine Gruppe von Mitgliedern der SPD aus allen Bruchsaler Stadtteilen besuchte am 18. November 2008 das „Erste deutsche Kindergartenmuseum“ in Bruchsal. Das Museum, das bereits im Jahr 1988 gegründet wurde, befindet sich auf dem Gelände der Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria in Bruchsal. Gezeigt werden dort unzählige Exponate über die Geschichte des Kindergartens und der Erziehung im Vorschulalter.
Die ehemalige Fabrik "Wellpappe" direkt gegenüber von Marktkauf in der Südstadt war über Jahre ein Auslaufmodell.
Nach dem Auszug noch brauchbarer Maschinen stand für kurze Zeit ein leeres Fabrikareal. Als technisches Denkmal wurde es nicht eingestuft, dafür kamen die Bagger und leisteten gründliche Arbeit.
Kein Stein blieb auf dem anderen. Bis in die tiefsten Fundamente wurde alles aus dem Boden herausgeholt.
Belastetes Material wurde entsorgt und das unbelastete nach einer gründlichen Zerkleinerung auf dem Grundstück bodeneben eingebracht.
Die Bilder lassen ahnen, was da wieder zurückgeholt wurde.
Inzwischen haben eine Immobilienverwaltung und Baubetreuung GmbH diese Fläche überplant.
Auf der Grundlage städtischer Rahmenpläne wollen sie auf dem Gelände der ehemaligen Wellpappe einen Baumarkt ansiedeln.
Mindestens zwei Baumärkte haben für sich entschieden, dass der Standort Bruchsal für sie interessant ist und bleibt.
Das Bauhaus sucht seit zwei Jahren mit mehr oder weniger städtischer Hilfe ein attraktives Erweiterungsgelände und OBI, das zur Tengelmann-Gruppe gehören, will auf dem Wellpappengelände ansiedeln.
Die Diskussion wird inzwischen öffentlich geführt und das ist gut so - sagen die Bewohner der Südstadt.
Hier der Bericht aus der Veranstaltung vom 26.11. in der Südstadt und neue Schlußfolgerungen nach Stellungnahmen aus dem Rathaus.