Klimaschutz in der Bauleitplanung

Veröffentlicht am 14.02.2023 in Gemeinderatsfraktion

Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion

Temperaturanstiege und Starkwetterereignisse, starke Winde, Dürren, Absenkung des Grundwasserspiegels, Waldsterben.... Das sind keine Szenarien aus der weiten Welt, das sind die Auswirkungen der Extremwetterereignisse in Deutschland und hier bei uns in der Region. Die Zahl der Extremwetterereignisse in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht.

Klimaschutz ist das Topthema der nächsten Jahre!

Alles dies hat Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, die Wirtschaft, die Landschaft und die Gesundheit.

Beispiel, bei Niedrigwasser im Rhein können Treibstoffe, Waren und Güter kommen nicht am Ziel an oder bei Hochwasser an der Ahr und oder der Elbe, mit verheerenden Auswirkungen auf Infrastruktur, Menschen, Tiere und Wirtschaft.

Unsere Wälder leiden sichtbar unter der Trockenheit und werden dann von Schädlingen vernichtet. Unsere Feuerwehr muss zu Flächenbränden immer häufiger ausrücken. Es betrifft nicht mehr ferne Regionen, der Klimawandel findet hier vor unserer Haustür statt.

Daher stimmt die SPD Fraktion der Vorlage zum Klimaschutz in der Bauleitplanung zu.

„Wir müssen handeln!“, das Handeln läuft auf der kommunalen Ebene und vor jeder Haustür, da gehören „Kleinigkeiten“ wie das Entsiegeln, insb. der Vorgärten, ebenso dazu, wie die alternative Stromgewinnung. Wir begrüßen die Vorlage, die vor allem auch kleinschrittige Maßnahmen wie Kühlung durch Schatten aufgreift und an die Eigenverantwortung appelliert, dabei die Vorschriften des Landes aufgreift.

Gute Beispiele gibt es bereits,  in Niedesachsen müssen Schottergärten zurückgebaut werden, das wäre für Baden-Württemberg auch möglich, auch als Initiative von Bruchsal aus!?  Oder wie in der Vorlage aufgeführt, z.B. die Druchgrünung weiterfortzuschreiben, das Prinzip der Schwammstadt anwenden und die Mobilität mitdenken, dabei kommt die Radfahrinfrastruktur und das Tempo leider zu kurz.

Maßnahmen die nicht eingehalten werden gehören geahndet, fehlende Bäume sind nachzupflanzen, außerdem dürfen Gärten und Wiesen nicht zu Stellplätzen zweckeentfremdet werden,  Grundstücke dürfen nicht weiter versiegelt werden, z.B. durch Garagen und Stellplätzen. Das Ziel sollte auch sein, vorhandenes zu nutzen, brachliegender Wohnraum und Leerstand zu aktivieren und insgesamt dadurch mehr Wohnraum zu regenerieren. Und natürlich müssen auch die Gewerbegebiete mit in die Verantwortung genommen werden.

Zusammenfassend sei gesagt, der Klimawandel betrifft uns alle, wenn wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt hinterlassen wollen. Dazu gehört auch, dass die Stadt als Vorbild handelt und die Vorschläge in der Bauleitplanung an ihren eigenen Gebäuden umsetzt, jedes städtische Gebäude mit PV versorgt, begrünt und den Hausbesitzenden zeigt, wie so etwas geht.

Das wird teuer, für jeden Einzelnen in Anbetracht der allgemeinen Preissteigerung, Inflation, Rezession und den steigenden Kosten im Bau; aber die Folgen durch den Klimawandel werden noch teuer und zwar für alle! HWR in Helmseim, gesundheitliche Folgen und das Krankenkassensystem

 Wir müssen so schnell wie möglich handeln!

Daher lassen Sie uns gemeinsame der Vorlage zustimmen, ganz nach dem Motto, wenn viele kleine Leute, viele kleine Dinge tun...bietet diese Vorlage genug Stoff um Bruchsal in den nächsten Jahren CO2frei zu machen.

 

SPD-Gemeinderatsfraktion

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Mitmachen lohnt sich!

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