Am Samstag, dem 25. Januar 2025, traf sich der SPD-Stadtverband zu seinen alljährlichen Neujahrsgesprächen. Dazu wurde den Vorträgen und Grußworten von verschiedenen Rednern interessiert zugehört.
Am Samstag, dem 25. Januar 2025, traf sich der SPD-Stadtverband zu seinen alljährlichen Neujahrsgesprächen. Dazu wurde den Vorträgen und Grußworten von verschiedenen Rednern interessiert zugehört.
So begrüßte Heribert Gross, als erster Redner und Vorsitzender des Stadtverbandes, alle Anwesenden. Er sprach den bereits gestarteten Wahlkampf für die Bundestagswahl an.
Nezaket Yildirim, Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, sprach in ihrer Rede unter anderem an, dass einzelne Tech-Milliardäre eine außerordentliche Macht haben und für ihre eigenen Interessen einstehen und Entscheidungen treffen.
Neza Yildirim erklärte ferner, dass sie für eine Politik für alle Bürger einsteht und nicht für eine Politik nur für Konzerne.
In diesen Zeiten seien besonders Demonstrationen für die Demokratie wichtig.
Assad Hussain, Kreisvorsitzender der SPD-Karlsruhe-Land, schaute in seiner Ansprache auf die schrecklichen Ereignisse in Aschaffenburg zurück. Mit völligem Unverständnis schaute er auf die CDU, die bereit sei, ihr Migrations-Gesetz auch mit Stimmen der AfD im Bundestag verabschieden zu wollen. Die Brandmauer, die von der CDU und Friedrich Merz, werde so eingerissen. Ein trauriger Tag für alle Demokraten und die Demokratie in Deutschland.
Assad Hussain warb für das Programm der SPD, dass das bessere Programm sei.
Die SPD habe für alle ihre Punkte im Wahlprogramm Gegenfinanzierungsvorschläge.
Im Gegensatz zum Wahlprogramm der CDU, wo die Gegenfinanzierungsvorschläge fehlten.
Das Wahlprogramm der CDU sei nur mit einem Wirtschaftswachstum von 5 bis 6 Prozent finanzierbar.
Assad Hussain sprach sich für die Arbeitsplatzsicherung aus, sowie die Produktion von grünem Stahl in Deutschland zu fördern. Er erwähnte den Deutschland-Fond, um in Infrastruktur sowie die Bundeswehr zu investieren. Ferner möchte die SPD die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken. Last but not least solle die Schuldenbremse revolutioniert werden.
Anja Krug, Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion der SPD in Bruchsal, freute sich über den sechsten Sitzplatz im Gemeinderat und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben.
Die SPD ist die zweistärkste Fraktion, die jüngste Fraktion sowie eine Fraktion, die paritätisch mit Frauen und Männern besetzt ist.
Sie schaue in die Zukunft auf den siebten Sitzplatz im Gemeinderat.
Durch die aktuelle Erhebung wurde festgestellt, dass in Bruchsal jedes 4. Kind armutsgefährdet sei.
Die SPD möchte eine größere Kita, da mehr Betreuungsplätze benötigt werden.
Sie sprach sich für einen besseren Radverkehr aus.
Bis 2031 soll die erste Windenergieanlage gebaut sein.
Im Gemeinderat sind Ausgaben für das Hochwasser-Rückhaltebecken eingeplant.
Sie sprach sich für den städtischen Wohnbau aus. Es gebe in Bruchsal zu wenig bezahlbarer Wohnraum.
Auch sprach Kreisrat Eberhard Schneider über die aktuellen Themen im Kreistag.
Er thematisierte den Fachkräftemangel sowie die Inflation. Auch die Energiekrise führte zu gestiegenen Kosten, sowie die Flüchtlingsunterbringung von Ukrainern durch den Ukraine-Krieg.
Eberhard Schneider forderte: „Wer bestellt, sollte bezahlen. Das findet nicht mehr so statt.“
Die Kommune habe viele Aufgaben von der Landesebene erhalten, bezahlen dürfe die Kommune vor Ort.
Er blickte auch auf die steigenden Kosten im Nahverkehr.
Aufgrund der höheren Kosten im Kreis, werde die Kreisumlage erhöht.
Der Landkreis habe 41 Mio. Euro Verlust im letzten Jahr eingefahren.
Davon sind 10 Mio. Euro auf einen Verlust der Kliniken Bruchsal Bretten zurückzuführen.
In den Krankenhäusern wurden 60 Betten stillgelegt, da das Pflegepersonal fehle.
Die SPD Bruchsal bedankte sich recht herzlich bei der AWO für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sowie bei allen Vortragenden und Gästen für die schönen Neujahrsgespräche.





