Zum Leserbrief Ehre, wem Ehre gebührt vom Montag 18.02.2013

Veröffentlicht am 01.03.2013 in Presseecho

Leserbrief vom 23.02.2013 von Helga Langrock, Fraktionsmitglied der SPD-Gemeinderatsfraktion:

Wem gebührt Ehre? Einem Menschen, der einen Leserbrief schreibt, um zu diskreditieren? Einem Menschen, der andere Personen namentlich erwähnt, um sie zum eigenen Zweck zu „missbrauchen“? Einer Person, die einen Zeitungstext nach eigenem Gutdünken „interpretiert“? Einer Person, die Zusammenhänge „herbeiredet“, die es gar nicht gibt?

Hier einige Tatsachen: In dem Leserbrief wird behauptet, dass sich die Oberbürgermeisterin (Zitat) „fast beschämend und unentschuldbar“ durch mich (Zitat) „ehrenamtlich“ habe vertreten lassen. Allein das schon: Was heißt hier ehrenamtlich in Anführungszeichen? Ich habe diese Vertretungsfunktion, die mir der Gemeinderat zugedacht hat, ich fühle mich darin geehrt und übe dieses Amt mit großer Freude aus. Und überhaupt: Es steht in diesem Artikel nicht geschrieben, dass ich in Vertretung der OB dort war - und ich war es auch nicht! Das Stadtoberhaupt hat nämlich stets und ständig einen „hauptamtlichen“ Stellvertreter - und das ist der Bürgermeister. Der hat bei dieser Gelegenheit die Stadt Bruchsal würdig repräsentiert. Und darauf kommt es an. Eine (Zitat) „ehrende Gedenkstunde“ mit Mitgliedern des Gemeinderats als interne Veranstaltung zu klassifizieren, bleibt auch wieder nur dem Briefschreiber vorbehalten. Und wenn es dann noch heißt, die Oberbürgermeisterin habe absichtlich nicht teilgenommen (Zitat: „bewusst oder unbewusst“), dann werden doch eigentlich beide diskriminiert: die OB und der Bürgermeister, der, so die Meinung des Briefschreibers, ihre Funktion nicht gleichwertig ausüben kann...
Den Leserbrief-Schlusssatz zitiere ich hier gerne: „Eigentlich schade, denn ‘Ehre, wem Ehre gebührt’ wäre als Maxime, politisch neutralisiert, doch angebracht gewesen“. Ja, da hätte der Schreiber zunächst mal besser seinen Leserbrief politisch neutralisiert: Dann wäre er nämlich seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden. So aber bleibt mir nur die Schlussfolgerung: Ich merke die Absicht, und ich bin - zu Recht - verstimmt.

 

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